Das Leben hat immer recht

Magie ist, wenn Seele und Seele verschmelzen, obwohl sich Mensch und Mensch noch gar nicht gesehen hat.

Und sie sind nicht nur in ihrer Konversation schon längst dort, wo Mensch dies noch gar nicht greifen kann.

Das Leben lebt und knüpft Verbindungen, die Mensch mit seinem angelernten Verstand nicht erahnen lässt.

Sichtbar für ihn ist es nur in der Form einer gefühlspürten Empfindung, die im Verhältnis zu seiner Auffassungsgabe viel zu mächtig ist, um Verstandesgemäß so sein zu können.

Aber da Mensch ja diesen Sechser im Lotto „freier Wille“ hat, stehen ihm so viele Aspekte seiner Selbst zur Verfügung, diese eine Sichtbarkeit für sich frei nach seiner Wahl zu entscheiden. Einer davon heißt, blindes Vertrauen auf’s Leben, denn das Leben hat immer recht, egal welchen Ausgang diese eine Sache haben wird.

Pearl Morninglight ©

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Wünsche

Wenn du dir mehr Anerkennung wünschst,
denkst du, du bekommst mehr Anerkennung,
oder eher die Gelegenheit du selbst zu sein?

Wenn du dir Mut wünschst,
bekommst du mehr Mut,
oder eher die Gelegenheit etwas Mut zu beweisen?

Wenn du dir mehr Kraft und Durchhaltevermögen wünschst,
denkst du, es macht *peng* und beides ist da, oder bekommst du eher die Gelegenheit beides zu stärken?

Wenn du dir mehr Geduld wünschst,
bekommst du dann mehr Geduld,
oder eher die Gelegenheit etwas geduldiger zu werden?

Wenn du dir als Single den Traumpartner wünschst,
Glaubst du es klingelt und ein Model steht vor der Tür,
oder bekommst du nicht eher die Gelegenheit unter so mancher Oberfläche den Märchenprinz oder deine Traumfrau zu entdecken?

Das Innere Auge sieht Bilder, die dir das Leben ganz anders präsentiert.

Und so manchesmal fragt man sich,
warum hab ich nie Glück?

Warum bietet sich mir nie
d i e Gelegenheit?

Obwohl beide doch direkt vor dir stehen.

Pearl Morninglight © 2014

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Wohin nur ist die Zeit gegangen

“Gerade erst war es doch noch Frühling?“
Das Eichenblatt knisterte verwundert und beschloss ein Stückchen davon zu bewahren.

Pearl Morninglight©

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Weil ich es mir wünsche

Ich glaube an das Gute in jedem Menschen.
An Nächstenliebe und Selbstlosigkeit, ohne sich selbst zu vergessen.
An Emphatie und Herzlichkeit.

Ich glaube an Wohlstand und Gesundheit, an Demokratie, Freundlichkeit und Liebe. An eine gute Welt, in der das Miteinander zu jedem Geschöpf an erster Stelle steht.

Ich glaube an Frieden und an die verlorenen Schafe, auf dass sie den Weg in die Herde zurück finden.

Ich glaube an die Aufrichtigkeit und die Reue, an Vergebung und Gemeinschaft.

Ich glaube an das Paradies, in dem wir bereits wohnen, an das Geben und das Bekommen im Gleichklang der Waage.

Ich glaube an unseren wundervollen blauen Planeten, an seine Obhut für uns und unsere Obhut für ihn.

Denn auch wenn das Kriegerische tief in unseren Genen verwurzelt ist, so gab man uns doch auch den freien Willen.
Und an den glaube ich.

Pearl Morninglight ©

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Manchmal wünschte ich mir

Manchmal wünschte ich mir,
dass alles was glänzt Gold ist und nicht alles was Gold ist, in diesem Glanz erstrahlt.

Der Wind weht jeden Tag neu,
oder ist es doch ein alter?

Manchmal wünschte ich mir,
des Menschen Lebenstanz
geht zwei Schritt vor
und nur einen zurück
und kein neuer Schritt
berührt die alte Spur.

Wie lang kommt der Krug noch zum Brunnen ohne das er zerbricht?

Manchmal wünschte ich mir,
das alles was glänzt Gold ist
und nicht alles was Gold ist,
in diesem Glanz erstrahlt.

P.M.©

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Bye bye Sophie

Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifatius liegen in ihrem wohlverdienten Jahresurlaub schon am Südseestrand, schlürfen Coktails und spielen mit ihren Zehen im Sand.
Ich geh jetzt der kalten Sophie beim Kofferpacken zur Hand und schubse sie sanft aber bestimmt zur Tür, auch wenn sie sich nicht so recht trennen kann von uns, das Zimmer muß frei werden und ihr Flug geht bald. Schließlich wartet Herr Sommer schon ungeduldig im Foyer auf seinen Einzug ! Also los Sophie, hop hop und vergiss dein Ticket nicht 🙂

Pearl Morninglight©

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Murphys Gesetz und sein glücklicher Bruder Yhprum

Es ist jenes Gesetz, dem zufolge man sich im Supermarkt grundsätzlich an der Schlange anstellt, die sich am langsamsten vorwärts bewegt und dem zufolge Butterbrote immer mit der Butterseite nach unten fallen.

Edward Aloysius Murphy, geboren am 11. Januar 1918 in der Panamakanalzone; gestorben am 17. Juli 1990, war ein amerikanischer Air Force Ingenieur, der durch die Formulierung von Murphys Gesetz weltberühmt wurde.

„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, etwas zu tun, und eine davon schiefgehen kann, so wird jemand diese Möglichkeit wählen.“

Der Mensch bemerkt und beurteilt vorwiegend negative Ereignisse.
Die Positiven sind für ihn eher selbstverständlich und fallen weniger auf.

„Immer, wenn ich zur Arbeit fahre, gerate ich in den Stau.“
Wenn das einmal nicht zutrifft, ist das Ganze schon vergessen, und es heißt beim nächsten Mal erneut: „…schon wieder im Stau, es ist immer wieder das Gleiche.“

Ein Kabel beliebiger Länge ist grundsätzlich ein paar Zentimeter zu kurz.

Von den Schlüsseln an einem Bund ist es immer der letzte der passt.

Man ist spät dran und alle Ampeln die man passieren muss schalten auf rot.

Wer kennt das nicht?

Nun die gute Nachricht.
Es existiert auch das Gegenteil.
Es nennt sich Yhprums Gesetz und ist nichts anderes als ein Ananym.

Yhprums Gesetz ist die einfache Umkehrung von Murphys Gesetz.

Dinge, die eigentlich nicht funktionieren sollten, tun es manchmal eben doch.

Ein Kabel beliebiger Länge passt Haargenau, ohne es vorher abgemessen zu haben.

Von 10 Schlüsseln an einem Bund passt gleich der Erste.

Man ist spät dran und alle Ampeln haben eine grüne Welle.

Gelegentlich wird Murphys Gesetz fälschlicherweise dem Philosophen, Theologen und Vater des positiven Denkens, Dr. Joseph Murphy, geboren am 20. Mai 1898 in Irland; gestorben am 15. Dezember 1981 in Laguna Hills, Kalifornien zugeschrieben.
Er war ein irischer Esoterikautor mit christlich-pantheistischem Hintergrund.

Eine seiner Theorien lautet:

„Was man seinem Unterbewusstsein als wahr übermittelt, wird wahr.“

In diesem Sinne, think pink and you will be in flow.

P.M.

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Seele inside

Stell dir den kleinsten Microorganismus vor, den wir mit unseren heutigen Gerätschaften sehen, messen, erkennen können. Und dann stell dir vor das innere dieses Microorganismes ist das Universum in dem wir leben.

Stell dir vor, wir liegen genauso für jemandem unter einem Microskop und werden als Einzeller oder Zweizeller betitelt, ja vielleicht sogar als Virus. Weil dieser jemand das Menschsein mit seiner ganzen Kultur und der Entstehungsgeschichte die wir seit Jahrtausenden dokumentieren und in Bibliotheken aufbewahren mit seinen Sinnen gar nicht erfassen kann?

Wir bezeichnen Lebewesen, die nach unserer Auffassung dem Menschen in der gehirnfunktionalität und im Fortschritt nicht ähnlich sind, als primitiv.

Vielleicht ist die Volksgeschichte der Blattschneiderameisen und ihrer Artgenossen auch geschrieben. Aber nicht mit Tinte auf Papier, sondern vielleicht mit elektroimpulsen in ihren Genen vererbt. Vielleicht würden sie uns als primitiv bezeichnen, weil in ihren Augen und Sinnen, Tinte und Papier, Buchstaben und Zahlen nicht verständlich, nicht greifbar sind, so wie für uns, ihre Art zu kommunizieren nicht greif- und messbar ist.

Nur weil wir etwas nicht sehen oder begreifen können, bedeutet es nicht, dass es nicht existiert oder primitiv ist.

Der Mensch ist ein Microorganismus in der großen Evolutionskette LEBEN.

Vielleicht ist er ein Experiment von etwas Größerem, bestückt mit verschiedenen Emotionsprogrammen. Ein Lebender Computer, den wir mit unserem technisch begreifenden Horizont einfach nicht Ermessen können.

SEELE inside.

Aber vielleicht war ja auch alles nur ein Traum.

Pearl Morninglight ©

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Das alte Kino

Gestern vor 5 Jahren waren mein Mann und ich in dem uralten Kino meiner Kindheit.

Auf der Schwingtür zum Foyer steht auf einem alten Emaille Schild

„Einlass eine halbe Stunde vor Filmbeginn“

Vor einigen Jahren mit HD Dolby Sourround ausgestattet hat sich sonst nichts verändert.

Die kleine Kasse mit der Durchreiche, die Holztheke mit Süßigkeiten und der alten Popcornmaschine;

Der riesige ganz leicht abfallende Saal mit seinen einfachen rotbepolsterten Stuhlsitzreihen;

Der alte Holzdielenboden der bei jedem Schritt knarrt;

Die grauen in Rauten abgesteppten Polsterwände mit ihren länglich gefächerten Messingbeleuchtungen und die unglaublich hohe Decke mit ihren zwei riesengroßen Abluftventilatoren, die kunstvoll vergittert leise surren.

Die Leinwand, verhüllt von einem samtig roten Vorhang ist doppelt so groß, wie in den neuen Kinos.

Ich bin froh, dass es dieses nostalgische Kino immer noch gibt.

Wir sahen uns damals Cloudatlas an, einer der besten Filme, die ich je gesehen habe und es war ein wahrliches Fest.

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Prügelknabe Leben

Das Leben zum Prügelknaben machen nur weil man seine Sprache nicht versteht, macht dem Leben nichts aus.

Es liebt einen;
weiter und weiter,
nachsichtig, sanftmütig und geduldig.
So lange, bis man es versteht und darüber hinaus.

Pearl Morninglight ©

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